Die Suche nach dem Vater meiner Kinder – was schief läuft, was ich lerne und was ich zukünftig anders machen werde

Etwas in mir ist gerade auf der Suche nach einem Vater für meine zukünftigen Welpen. Aber ich habe eigentlich nichts damit zu tun: Das passiert ganz von allein zweimal im Jahr, und so richtig kann ich noch nichts damit anfangen. Ich muss überall schnüffeln und meinen eigenen Geruch verteilen. Wenn dann aber mal einer kommt, laufe ich lieber weg.

Mein guter, alter Kumpel Chuck zum Beispiel. Der ist zwar kastriert, aber trotzdem verliebt. Jedesmal, wenn wir an seinem Garten vorbeilaufen, macht er ein Gefiepse, dass mir die Ohren wehtun.

chuck
Chuck. Hier guckt er ein bisschen doof. Eigentlich ist er aber ein stattlicher und souveräner Rüde.

Dann gibt es noch Zeppelin und Herkules, zwei sehr nette und im Moment auch ausgesprochen engagierte Rauhhaardackel. Sie wohnen zwar gegenüber, sind aber nicht verwandt. Zeppelin mag ich. Aber ich glaube, der ist auch kastriert…

rauhhaardackel
So ähnlich sieht Zeppelin aus. Allerdings habe ich den noch nie im Wasser gesehen. Wasser… Igitt!

 

 

 

 

 

 

 

Die Übersetzerin meint, dass es unglaublich anstrengend sein muss, wenn die Hormone so verrückt spielen. Als gäbe es das bei den Menschen nicht! Pah! Wuff!

Aber während wir Hündinnen mit unserem Eigengeruch die ganze Nachbarschaft wuschig machen, verpesten die meisten Frauen erst einmal die nähere Umgebung mit irgendwelchen künstlichen „Düften“, von denen einem anständigen Hund direkt schlecht wird. Das macht die Übersetzerin glücklicherweise nicht. Aber die sucht auch keinen Vater für ihre Kinder, glaube ich. Sie hat ja schon den Übersetzer.

Also eigentlich ist der Titel falsch. Ich suche ja gar keinen Vater für meine Welpen! Ich will einfach nur meine Ruhe haben, den Briefträger und vorbeigehende Spaziergänger erschrecken und mit der Übersetzerin über Stock und Stein rennen. Warum die Natur gemacht hat, dass unsereins zweimal im Jahr so wuschig wird, weiß ich auch nicht.

Bisher habe ich jedenfalls alles weggebissen, was Rüde war und mir an die Wäsche – Quatsch, den Pelz! – wollte. Und das mache ich auch weiter so.

Was lernen wir daraus?

  1. Hündinnen, die auf der Suche nach dem Vater ihrer Welpen sind, sind nicht sehr zurechnungsfähig.
  2. Rüden, die hinter einer läufigen Hündin her sind, auch nicht.
  3. Läufigkeit ohne die ernsthafte Absicht, sich fortzupflanzen, ist äußerst lästig.
  4. Mit kastrierten Rüden funktioniert es nicht. Das ist auch ganz gut so, sagt die Übersetzerin – es gäbe genug arme Kollegen ohne ein Zuhause. Da muss hund nicht noch mehr machen.
  5. Menschen, die sich fortpflanzen wollen, sollten sich vielleicht mal weniger künstlich einstinken und sich stattdessen mehr auf ihren Eigengeruch verlassen.

Wir sind hier jedenfalls alle froh, wenn es wieder vorbei ist – auch wegen dieser entsetzlichen Höschen!

 

 

 

 

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